Podcast “Aus der Bibliothekswissenschaft”, Nummer 05: Wie die Soziale Arbeit auf Bibliotheken schaut; Jahresberichte von Öffentlichen Bibliotheken im DACH-Raum

In der fünften Ausgabe des Podcast “Aus der Bibliothekswissenschaft” geht es zuerst um einen Projektbericht aus der Sozialen Arbeit. Im Projekt wurde von Studierenden und Forschenden aus diesem Feld zusammen mit einer Public Library versucht, Traumata-Arbeit in einer Bibliothek zu etablieren und ein Toolkit zum Thema zu erstellen. Es ist ein Bericht für das Feld der Sozialen Arbeit selber. Für Bibliotheken interessant ist hier vor allem, was sich in diesem Feld über Bibliotheken erzählt wird. Man kann praktisch dem Gespräch über Bibliotheken, wie es in der Sozialen Arbeit geführt wird, zuhören.

In der zweiten Sektion wird eine Studie des Bureau für Bibliothekswissenschaft (das diesen Podcast produziert) vorgestellt. In dieser wurden 50 Jahresberichte von Öffentlichen Bibliotheken aus dem DACH-Raum analysiert um mehr darüber zu erfahren, was die Themen und Entwicklungen sind, welche diese Bibliotheken umtreiben. Wenig überraschend war, dass alle von der COVID-19-Pandemie betroffen waren. Überraschender war hingegen, wie sehr die Bibliotheken selber weiterhin das Lesen und die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Fokus haben. Gleichzeitig zeigte sich aber auch, dass praktisch alle Bibliotheken mindestens ein Angebot über das Lesen hinaus machten, dass das Thema Professionalisierung der Bibliotheksarbeit ein wichtiges Thema war und das sich, weitgehend von der bibliothekarischen Literatur unbeachtet, die Tonnies als Teil des Bibliotheksbestandes durchsetzen.

Im Interlude wird das Journal of Critical Digital Librarianship vorgestellt, welches neu erschienen ist.

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